Erfolgreich sein durch Ziele Teil 2: Visionboard

Ein Ziel wird noch stärker, wenn Du es mit Bildern visualisierst.

Dafür kannst Du ein Vision-Board oder eine Zielcollage nutzen.

Eine Collage ist ein Kunstwerk und ein Stilmittel. Bei einer Collage werden Bilder und Schriftzüge oder Buchstaben und Zahlen auf ein Plakat geklebt und bekommen dadurch einen neuen Kontext und eine neue Bedeutung.

Warum funktioniert ein Visionboard

Ein Visionboard wirkt durch Dein Unterbewusstsein, da Du es nach der Erstellung an prominenter Stelle in Deinen Räumlichkeiten aufhängst. Das tägliche betrachten der Collage hilft Deinem Unterbewusstsein, in Lösungen zu denken und nicht mehr in Problemen. Es sorgt dafür, dass die Bilder auf dem Visionboard Wirklichkeit werden.

Das Visionboard ist somit Dein täglicher Reminder für Deine Wünsche, Träume und Ziele.

Wie erstelle ich ein Visionboard

Für ein Visionboard solltest Du Dir Zeit nehmen und genügend Material – also Bildmaterial zB viele verschiedene Zeitschriften – zur Verfügung haben. Nun geht es in 5 Schritte zu Deinem persönlichen Traumboard:

  1. Träume in Lebensbereiche und Zielstufen einteilen

Ein Visionboard kann unterschiedliche Lebensbereiche umfassen oder Du erstellst Dir für jeden Lebensbereich ein eigenes Board. Z.B. Privat und Beruflich (also in Deinem Fall Deine Kindertagespflege).

Es ist jedoch auch sinnvoll, wenn Du die klassischen 10 Lebensbereiche betrachtest:

  1. Beruf, Geld & Finanzen
  2. Kreativität & Freizeit
  3. Urlaub
  4. Familie
  5. Freundschaft
  6. Liebe & Partnerschaft
  7. Gesellschaftliche Tätigkeiten
  8. Sinn & Spiritualität
  9. Fitness und Gesundheit
  10. Räumliche Umgebung & Interior

Dies sind nur Anregungen, Du entscheidest für Dich, welche Bereiche Du für Dein Visionboard berücksichtigen möchtest.

Über die drei Zielstufen haben wir schon gesprochen – Deine Ziele kannst Du auch auf dem Visionboard in die entsprechenden Stufen einteilen. Dafür kannst Du z.B. Dein Board in drei Spalten teilen und für jede Zielstufe eine Spalte nutzen. Das Ergebnis ist dann eine visualisierte Zielmatrix.

  1. Definiere Deine Ziele – Wünsche – Visionen für Dein Leben und notiere Dir diese

An diesem Punkt darfst Du groß denken – es gibt zu diesem Zeitpunkt keine Grenzen und alles ist möglich. Es sind Wünsche und die haben im ersten Schritt häufig wenig mit der Realität zu tun. Vielleicht kommen Dir hier auch Zitate oder Affirmationen in den Sinn, die gut auf Deine Zielcollage passen können. Es ist alles erlaubt – konzentriere Dich auf die für Dich wichtigsten Lebensbereiche.

  1. Besorge Dir das passende Material, Bilder und Grafiken für Dein Visionboard

Je nachdem wie Du Dein Visionboard gestalten willst, brauchst Du entweder Zeitschriften mit vielen Bildern, eine gute Bilddatenbank oder ein Programm, mit denen Du Deine Affirmationen oder Zitate entsprechend gestalten kannst. Dafür bietet sich canva an.

Für die Unterlagen kannst Du alles nehmen, was Dir gefällt. Ein Plakat, einen Bilderrahmen, einen Setzkasten, eine Leinwand – je nachdem, was Dir gefällt solltest Du alles vor dem kreativen Prozess besorgen. Vergiss die Schere und den Kleber nicht.

  1. Visionboard gestalten

Nun geht es in den kreativen Prozess und da gibt es kein richtig oder falsch. Die einen nutzen ein Plakat für ihr Visionboard, die anderen einen Bilderrahmen oder eine Pinnwand. Wieder andere erstellen sich ein Visionboard digital und drucken es sich später aus. Bei einem digitalen Visionboard kann dieses auch als Hintergrund für den Bildschirm genutzt werden.

Wichtig ist, dass das fertige Visionboard in der täglichen Wahrnehmung da ist und nicht im hintersten Regal verschwindet. Also macht es Sinn, dass es Deinem persönlichen ästhetischen Geschmack entspricht.

  1. Visionboard sichtbar aufhängen

Deine Zielcollage ist fertig und nun brauchst Du den passenden Platz dafür in Deinem Zuhause, Deinem Büro oder vielleicht in Deiner Kindertagespflege. Je nachdem, für welchen Bereich Du die Collage erstellt hast. Es sollte ein Ort sein, an dem Du täglich vorbei gehst, damit Dein Unterbewusstsein die passenden Lösungen entwickeln und finden kann.

Der Jahresanfang ist ein passender Zeitpunkt, sich seiner Ziele für das nächste Jahr bewusst zu werden und diese wirkungsvoll zu visualisieren. Aber es spricht auch nichts dagegen, genau jetzt, wenn Du diesen Blogbeitrag liest, damit anzufangen. Heute ist der erste Tag vom Rest Deines Lebens.

Viel Freude mit dieser kreativen Arbeit wünschen Dir

Gabriele und Manuela

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