Checkliste: Businessplan

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Du fragst Dich, was alles in einen Businessplan gehört? Das kann am Anfang sehr verwirrend sein und viele Gründer werfen die unterschiedlichsten Dinge einfach in einen Topf.

Ein Businessplan, wie ich ihn verstehe besteht aus zwei Teilen:

  • Dem geplanten Finanzplan – die Zahlen, Daten, Fakten
  • Dem geschriebenen Businessplan – die Prosa

Die Zahlen sind wichtig, damit Du erkennst, ob Deine Unternehmung, sprich Deine Kindertagespflege auch tragfähig ist. Was bedeutet tragfähig? Das bedeutet, ob Du mit Deinem Unternehmen Kindertagespflege so viel verdienen kannst, dass Du davon leben kannst. Nun gibt es ja verschieden Ausgangslagen: die einen möchten nur etwas zum Familienlebensunterhalt beitragen, die nächsten möchten der Familie den zweiten Urlaub im Jahr ermöglichen und noch andere müssen ihren kompletten Lebensunterhalt durch die Kindertagespflege bestreiten.

Die klassische Antwort eines Betriebswirtes auf die Frage „Lohnt sich das denn?“ ist daher immer „Es kommt darauf an.“ Und im Finanzplan werden Deine Wünsche und Ziele rein finanziell geplant. Es werden verschiedene Berechnungen erwartet:

Der Finanzplan

  • Umsatzplanung

    Wie viel Geld nimmst Du ein. Das sind die laufenden Geldleistungen durch das Jugendamt, ggf. Elternbeiträge oder auch Zuschüsse von Kommunen oder anderen Kooperationspartnern.

  • Kostenplanung

    Wie viel Geld gibst Du aus. Und hier geht es nicht darum, den Gewinn zu ermitteln (dafür kannst Du als Tagesmutter ggf. auch die Betriebskostenpauschale geltend machen), sondern es geht darum, wie viel Geld Dir nach den Ausgaben für die Kindertagespflege übrigbleibt. Das nennt man auch die Liquiditätsplanung.

  • Gewinnberechnung

    Wie viel musst Du versteuern. Hier hast Du zwei Möglichkeiten – die Einzelbelegabrechnung oder die Berechnung mit der Betriebskostenpauschale. Wenn man nun den Gewinn ins Verhältnis zum Umsatz setzt, hast Du Deine Rentabilitätsrechnung.

  • Investitionsplanung

    Ebenfalls wichtig ist Deine Investitionsplanung, d.h. Du solltest eine Liste erstellen, was Du für Deine Kindertagespflege alles brauchst. Gerne spreche ich auch von der „Wünsch-Dir-was-Liste“. Notiere Dir gleich, wo Du die Sachen besorgen möchtest und was diese dort kosten. Am Ende hast Du eine Investitionssumme, die irgendwie gedeckt werden muss.

  • Kapitalbedarfsplanung

    Womit finanzierst Du Deine „Wünsch-Dir-was-Liste“. Musst Du einen Kredit aufnehmen oder kannst Du irgendwelche Fördergelder in Anspruch nehmen? Hast Du die Summe auf dem Konto oder gibt es vielleicht Sponsoren?

Der geschriebene Businessplan

Viel Gründer hören nun auf und sagen, das ist doch der Businessplan. Weit gefehlt, denn Zahlen sind nur Zahlen. Nun kommt der Businessplan – die Prosa – ins Spiel. Hier erläuterst Du nun, mit welcher Geschäftsidee Du diese Umsätze erzielen willst. Du stellst deutlich dar, in welchem Markt Du Dich bewegst, warum Du so besonders bist und wie Du Deine Kunden gewinnen möchtest. Nun kommt „Fleisch an die Knochen“, d.h. Du baust Dein betriebswirtschaftliches Gerüst um Deine Kindertagespflege drum herum. Und was nun alles in den Businessplan gehört findest Du in der Checkliste. Lass Dich einfach drauf ein und wenn Du Unterstützung brauchst, stehen wir Dir gerne beratend zur Seite.

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